Vorgeburtliche Beziehungsförderung

Mutter-Kind-Bindungsanalyse

Die Bindungsanalyse ist nicht als Therapieform anzusehen, sie ist eine präventive Methode zur Förderung der frühen Mutter-Kind-Beziehung!

 

In der Schwangerschaft oder bereits in der Zeit des Kinderwunsches verschiebt sich die Aufmerksamkeit der Frau von außen nach innen.

Die Frau ist mir Ihren hormonellen, seelischen, körperlichen und sozialen Veränderungen beschäftigt.

Eigene Kindheitserfahrungen leben wieder auf und erwecken in uns positive wie auch negative Empfindungen.

In der vorgeburtlichen Beziehungsförderung unterstütze ich Sie dabei, sich auf eine tiefe, emotionale Beziehung zu Ihrem ungeborenen Kind einzulassen.

Ihr Kind erlebt sich dadurch von Anfang an als wahrgenommen, geachtet und geliebt, was zu einer guten und sicher gebundenen Persönlichkeitsentwicklung führt.

 

Sicher gebunden von Anfang an

Die Wissenschaft hat schon viel über die Anfänge im Mutterleib erforscht. Diese allerersten Erfahrungen prägen uns Menschen. Babys erhalten über die Nabelschnur und die Plazenta nicht nur die Nahrung der Mutter, sondern auch ihre Gefühle. In unseren Stunden können Sie sich über Ihre eigenen Gefühle klar werden und die Gefühle des Babys wahrnehmen. Dadurch können Sie ihre Empfindungen für sich klären und dem Baby nicht weiter geben.

 

Wann ist eine vorgeburtliche Beziehungsförderung

zu empfehlen?

  • Bei Konflikten in der Partnerschaft oder in der Herkunftsfamilie

  • Bei früheren Schwangerschaftsabbrüchen

  • Nach Fehl- oder Totgeburt(en)

  • Nach Frühgeburten, Kaiserschnitt oder traumatischen Geburtserlebnissen

  • Bei Ängsten bezüglich der aktuellen Schwangerschaft oder Geburt

  • Zur Pränataldiagnostik

  • Nach künstlicher Befruchtung

  • Bei unerfülltem Kinderwunsch

  • Bei Risikoschwangerschaften

  • Nach Missbrauchserfahrungen

  • Bei belastenden eigenen Geburtserlebnissen oder eigenen inneren Konflikten, die Sie nicht an Ihr Kind weiter geben möchten

Die vorgeburtliche Beziehungsförderung eignet sich für jede schwangere Frau, die Interesse und Freude daran hat, in emotionalem Kontakt mit ihrem Kind zu sein.

Sowohl Sie als auch Ihr Kind werden von der vorgeburtlichen Beziehungsförderung profitieren! Der Vater Ihres Kindes ist ebenfalls herzlich willkommen!

 

Der geschaffene Bindungsraum eignet sich ebenso für alle werdenden Eltern, die sich durch eine frühere oder die aktuelle Schwangerschaft belastet fühlen.

Denn der Bindungsraum bietet eben jenen Platz, an dem alle Unsicherheiten, Ängste und Sorgen besprochen und dadurch integriert sowie aufgelöst werden können!

 

Ablauf der Beziehungsförderung

 

Idealerweise beginnt die Bindungsanalyse um die 

20. Schwangerschaftswoche. 

Anfangs werden Ihre lebensgeschichtlichen Daten, wie auch jene Ihres sozialen Umfelds erhoben, sowie ihre derzeitige Lebenssituation.

 

Danach beginnen die wöchentlichen Babystunden.

Am Beginn jeder einzelnen Babystunde werden aktuelle Ereignisse und Befindlichkeiten besprochen.

Im Mittelpunkt der Babystunden steht die Begegnung mit Ihrem ungeborenen Kind. Im Zustand der Entspannung werden Sie in einem entspannten Zustand dazu angeleitet sich mit Ihrem Baby auf einen inneren Austausch einzulassen.

 

Dieser innere Austausch kann sich unterschiedlich zeigen:

  • bildhaft

  • inneren Dialoge

  • Kommunikation aufgrund der Wahrnehmung von Körperempfindungen

 

Bei Irritationen oder Schwierigkeiten ist Raum und Zeit, diesen nachzuspüren und sie zu bearbeiten.

Ängste und innere Hemmnisse werden rechtzeitig erkannt und besprochen.

Sie und Ihr Kind werden auf den körperlichen Geburtsvorgang vorbereitet, damit die Geburt zu einer bereichernden Erfahrung werden kann.

Der nächste Informationsabend zur Mutter-Kind-Bindungsanalyse findet im Herbst 2019 in Amstetten statt. Nähere Informationen dazu folgen.